Planung vorgestellt
Ingenieur Angstenberger vom Ingenieurbüro Geo-Data, Westhausen stellte das Konzept zur Regenwasserableitung aus den Gebieten „Gaukler“ und „Häcker“ vor. Um den hochwasserge-fährdeten Kernort Obersontheim bei starken Regenfällen zu entlasten, soll das Regenwasser künftig Richtung Untersontheim in den Erns- und Riedbach abgeleitet werden.
Arbeiten für Ortsdurchfahrt Herlebach vergeben
Vergeben wurden die Arbeiten für die Deckenerneuerung und Wasserleitung in der Ortsdurch-fahrt Herlebach. Den Auftrag für die Tief- und Straßenbauarbeiten erhielt die Fa. Thannhäuser + Ulbricht, Fremdingen zum Angebotspreis von 206.246,85 €, der Auftrag für die Herstellung der Wasserversorgungseinrichtungen ging zum Angebotspreis von 58.239,72 € an die Fa. Stein-brenner, Blaufelden-Wiesenbach.
Gutes Rechnungsergebnis
Ein erfreuliches Rechnungsergebnis konnte Kämmerer Dieter Brunner dem Gemeinderat prä-sentieren: entgegen der ursprünglichen Prognose konnte doch eine Zuführung vom Verwal-tungshaushalt an den Vermögenshaushalt erwirtschaftet werden und zwar in Höhe von 244.111,43 €. Grund hierfür war ein höheres Steueraufkommen von insgesamt 797.775 €. Die Nettoinvestitionsrate (Zuführung an den Vermögenshaushalt abzüglich Schuldentilgung) beträgt jetzt 42.907,31 €. Die ursprünglich vorgesehene Kreditaufnahme konnte von 330.000 € auf 80.000 € verringert werden. Der Schuldenstand zum 31.12.2005 beträgt somit 3.354.072,16 €.
Bei 4.769 Einwohnern entspricht dies einer Pro-Kopf-Verschuldung von 703,30 € (710,91 € / EW 2004).
Gemeinde beteiligt sich an Holzverstromungsanlage
Die Gemeinde Obersontheim beteiligt sich mit 26 % an einer Betreibergesellschaft für eine Holzverstromungsanlage. Dies beschloss das Gremium mehrheitlich. Über den Bau der Anlage wird erst entschieden, wenn alle Daten für eine exakte Wirtschaftlichkeitsberechnung vorliegen.
Ein-Euro-Stelle für den Kindergarten Obersontheim
Um das großzügige Raumangebot im neuen Kindergarten in Obersontheim auch vollständig ausnutzen zu können, benötigt die Gemeinde hier eine weitere Aufsichtsperson. Der Gemeinde-rat entschied sich dafür, dies über eine Ein-Euro-Stelle zu bewerkstelligen, bei der der Gemein-de keine Kosten entstehen.