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Jagd - Beschädigungen Jagdeinrichtungen

Jagdwesen in der Gemeinde Obersontheim


Die Jagd steht seit jeher im Spannungsfeld vielfältiger und häufig gegenläufiger Interessen und Überzeugungen. Neben den Interessen der Jägerinnen und Jäger betrifft die Jagd insbesondere die Belange des Naturschutzes, des Tierschutzes, der Land- und Forstwirtschaft, des Grundeigentums, der Jagdgenossenschaften und der Kommunen. Um insbesondere den Erkenntnissen der Wildtierökologie zu folgen und zum Umgang mit wildlebenden Tieren wurde das Jagdrecht 2015 grundlegend novelliert. Dabei wurden Tier- und Naturschutz deutlich stärker berücksichtgt und die Jägerschaft mit einer Vielzahl von neuen Auflagen konfrontiert.


Dabei hat die Jägerschaft neben dem Schutz seltener Wildtiere und der Abwehr von Wildschäden in der Landwirtschaft (auf Wiesen und Äckern) auch die Aufgabe, Verbiss im Wald zu verhindern, Vorkehrungen gegen eine mögliche Ausbreitung der „Afrikanischen Schweinepest“ zu treffen und andere vielseitige Aufgaben. Dabei ist besonders darauf aufmerksam zu machen, dass bei fehlender Jägerschaft, mögliche Wildschäden von sämtlichen Grundstückseigentümern des jeweiligen Jagdbezirks zu tragen sind.


Aus diesen Gründen ist es unverantwortlich und untragbar, wenn Jägerstände abgebrannt werden (aktueller Fall im Gewann Ebersberg zwischen Obersontheim und Markertshofen) oder Leiterstufen zum Hochsitz angesägt werden. Bei den Jägerständen handelt es sich um Privateigentum, welches zu achten ist. Neben dem Sachschaden könnte es auch zu erheblichen Personenschäden kommen.


Daher bitten wir die Bevölkerung bei Kenntnisnahme von ungewöhnlichen Aktivitäten an Hochsitzen, dies unmittelbar der Polizei zu melden.

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